Auf der Internet-Konferenz "Web 2.0 Summit" in San Francisco teilt Microsoft mit, dass "Bing" in Echtzeit Zugriff auf die Daten von Facebook und Twitter erhalte. Die Suchmaschine wurde nun mit aktuellen Kurznachrichten der beiden Social Networks gefüttert. Damit kommt Microsoft erstmals Google zuvor, wenn auch nur knapp.
Die Vereinbarungen seien nicht exklusiv, hieß es aber weiter. Und prompt
folgte eine Ankündigung von Google: Man habe sich auch mit Twitter
geeinigt und werde bald ebenfalls "Tweets" in die Suchergebnisse
einbinden. Von Facebook war zunächst keine Rede.
"Facebooks Zukunft sieht man bei der Informationssuche ohnehin in Online-Netzwerken und nicht in Suchmaschinen", erklärte Facebook Anzeigenverkäufer Sandberg. Das hat auch Microsoft erkannt.